Autark im Wald auf dem Weserberglandweg

Naja nicht ganz autark aber weitgehend, dank Corona. Meine Reise nach Sardinien (Wandern und Reiten) ist gestrichen, aber wandern kann man auch in Deutschland. Da Anfang Mai noch nicht klar war, wie sich die Corona-Regeln lockern, habe ich mir einen Weg gesucht, der weitgehend in Niedersachsen liegt. Die Wahl ist auf den Weserberglandweg gefallen, ca. 225 km von Hann. Münden bis nach Porta Westfalica. Eigentlich in 13 Etappen beschrieben, hatte ich aber höchsten 11 Tage Zeit dafür und habe am Ende 8,5 Tage gebraucht.
Der halbe Tag ist mein Anreisetag, mit zwei Wanderstunden. Hier mein Bericht, Infos und Links findet ihr am Ende des Berichtes.

Der Einstieg

Ich habe Glück ein Bekannter fährt mich nach Hann. Münden, so bleibt mir die von mir aus doch sehr umständlich Bahnanreise erspart. Vor allem für die Hunde ist das von Vorteil. Um 18.00 Uhr sind wir am Parkplatz am Weserstein angekommen. Doch wo ist der Stein? Versteckt unter einer Kastanie finden wir den Startpunkt des Weges. Ein freundliches Ehepaar erklärt mir, dass die Fußgängerbrücke gesperrt ist und das der Weg über eine Umleitung ausgeschildert ist. Der Serpentinen Weg zur Tilly-Schanze aber deutlich schöner ist, also nehmen wir diesen Weg.
Die Hunde tragen ca. 1,2 KG auf dem Rücken (Futter für 10 Tage) und ich bin mit ca. 12 KG dabei inkl. Wasser (2 l) und Verpflegung. Wir wollen zwei Stunden gehen und dann unser Zelt aufschlagen. Schon heute beeindrucken mich alte Buchenwälder, die den Charakter des Weges ausmachen, im Mai in wunderschönem hellgrün. Da der Weg als Toptrail gilt und aktuell an der Wahl zu Deutschlands schönstem Wanderweg teilnimmt, vertraue ich auf die Wegkennzeichnung und tracke nur die Tour. Prompt verpasse ich einen Abzweig und muss ein Stück zurück gehen.
Nach ca. 1,5 Stunden und knapp 6 km finden wir ein ruhiges Plätzchen in der Nähe eines Baches, so ist die Wasserversorgung für den Morgen gesichert.

Weserstein

Schon wieder den Weg verloren

Die Vögel wecken uns gegen hab sechs, ich kuschle mich noch ein wenig ein und genieße die Waldgeräusche. Es ist frisch und ich wärme meine Sachen im Schlafsack vor. Ich starte immer ohne Frühstück und wandere bis ich eine schöne Bank oder eine Schutzhütte finde, dort gibt es dann Kaffee und Müsli (beides mit Vollmilchpulver – sehr lecker). Zwischen Aufwachen und losgehen liegen 30 -45 Minuten, meist gehen wir gegen 7.00 Uhr los und schauen uns ab ca 18.00 Uhr nach einem schönen Übernachtungsplatz um. Die ersten 12 km nach Veckerhagen lassen sich gut laufen, ohne viele Steigungen, zwischendurch haben wir immer wieder eine gute Sicht auf die Weser. Irgendwo verlieren wir wieder den Weg, da die Richtung stimmt und der Weg sehr schön ist, gehen wir weiter und kommen so nicht ins Dorf Veckerhagen, was aber nicht stört. Kurz vor Überquerung der Bundestrasse stoßen wir wieder auf den Weg und können an einem Wasserlauf unsere Wasservorräte auffüllen. Und nach dem Überqueren der Straße schon wieder Verwirrung, ich entdecke den Pfeiler mit den Wegweisern, der im Gebüsch liegt. Leider lässt sich der richtige Weg nicht ausmachen. Wir beschließen erstmal ein Mittagspäuschen mit Ramen Nudeln und einem Sonnenbad am Feldrand. Danach aktiviere ich den Routenplaner auf Komoot, mir reicht das ewige suchen.

Frühstück

Wegweiser ohne „XW“

Mittagspause

Bis zu 25.000 € Strafe

Wie bitte ? … Der Reinhardswald, betreten nur von 7.00 -21.00 Uhr Verlassen der Wege verboten. Oje, damit hatte ich nicht gerechnet. Und so mutig bin ich nicht, einfach darauf zu vertrauen, dass ich nicht erwischt werde. Also habe ich geschaut, wo der Weg wieder in die Felder führt, um dort einen Übernachtungsplatz zu suchen. Das war leichter gesagt als getan, wir sind zwar an der Olbemündung an die Weser gekommen, aber … Wildschweine! Ich suche in einem kleinen Hain eine Stelle und denke oh hier ist kaum Bewuchs, etwas aufgewühlt aber sieht gut aus – dann schaue ich genauer hin, alles von Wildschweinen durchwühlt mit frischer Losung.
Akki mag nicht mehr gehen, irgendwo muss ich hier doch etwas finden, ein Stückchen weiter ein Plätzchen dass offensichtlich zu einem privaten Grundstück gehört, ich suche das Haus auf und klopfe – keiner da. Also noch ein Stück weiter und endlich in eine kleine Lunke am Feldrand, da passt unser Zelt rein und wir sind gut geschützt.

Unruhige und kalte Nacht

Obwohl die arme Akki so müde war, kommt sie diese Nacht kaum zur Ruhe. Erst schießt ein Jäger, Akki hat leider Angst vor Schußgeräuschen und drängt sich zitternd an mich. Dann schlafen wir ein wenig, bis Akki anfängt zu knurren. Die Wildschweine sind da, man kann das Gegrunze hören, aber Gott sei Dank nicht direkt am Zelt. Ich war mir nicht so sicher, ob die nicht das Hundefutter riechen und dann wie Bären versuchen dran zu kommen. Nach dem die Schweine weg sind, kommt eine Eule und setzt sich direkt über uns in den Baum und bekundet laut rufend ihre Anwesenheit. Irgendwann schlafe ich wieder ein und wache morgens bei Eiseskälte auf. Ich habe zusätzlich zu meinem Schafsack noch ein leichtes Daunenquilt mit, dafür bin ich jetzt sehr dankbar. Selbst die Hunde zittern und ich packe sie in Ihre Decken. Damit uns schnell wieder warm wird,packen wir zusammen und brechen bei Bodenfrost auf.

mobiles Heim im Wald

Fichtensterben

Leben und Tod nebeneinander

Die Strecke heute ist durch krasse Gegensätze gekennzeichnet. Während die Laubwälder vor Lebensengergie nur so strotzen, liegt der Fichtenbestand danieder. Alles ist Tod, zum Teil schon abgeholzt gibt es weite kahlgeschlagene Flächen. Wir müssen den „Verboten-Wald“ hinter uns bringen und so liegen 25 km vor uns. Das Wetter ist super, kurz vor der Saba-Burg lassen wir uns in der Sonne zu einem ausgiebigen Frühstück nieder. Heute vermisse ich meine Kamera, uns begegnen zwei große Füchse, dem einen können wir bei der Mäusejagd zusehen. Und ein Überläufer äst auf einem Weg, nur ich bemerke ihn, die Hunde nicht, und der „kleine“ schaut auch nicht auf.
Shima ist im Wanderflow und gibt uns das Tempo vor. Gegen sechs kommen wir oberhalb von Bad Karlshafen an. Ich habe noch keine Vorstellung davon, wo wir zelten sollten, der Hang ist steil und unten sieht alles bebaut aus. Eine halbe Stunde weiter ist der Weg gesperrt „Lebensgefahr“ Holzarbeiten, ich kann sehen, wo gearbeitet wird und wir sind nicht in der Arbeitszone, so schleichen wir uns schnell über das ca. 50 m breite Stück. Umdrehen ist keine Alternative wir sind kaputt und haben immer noch keine Zeltplatz. Langsam wir es flacher und rechts und links des Weges tauchen kleine Schrebergärten auf. An einer verfallenen nicht genutzten Parzelle haben wir Glück und finden oberhalb des Radweges im Gebüsch ein verstecktes Plätzchen. Eigentlich idyllisch, ich muss nur Akki davon abhalten jedes mal anzuschlagen, wenn Leute vorbei kommen – wir wollen ja schließlich unentdeckt bleiben.

Nach 3 Tagen wieder Zivilisationskontakt

Ein Bäcker – hurra – es gibt Milchkaffee und Croissants in der Sonne am Hafen. Und als Sahnehäubchen kann ich mir die Haare waschen. Wo – ja das hätte ich auch nie gedacht … direkt hinter uns liegt eine öffentliche Toilette und als ich die 50 cent für den Zugang investiere, sehe ich, dass sie sehr sauber und groß ist. Im Vorraum warten die Hunde mit meinem Gepäck und ich wasche meine Haare im Waschbecken.
Dann geht es über die Weser, vorbei an dem Campingplatz den ich gerne besucht hätte, der aber noch keine Zeltübernachtungen angeboten hat. Und wieder hinauf in die Berge, der Solling liegt vor uns. Zwischenziel ist der Hof von Fabian Lipski den ich über die Trakehnerpferde kenne. Er gibt gerade einen Springlehrgang und ich schaue dabei zu und nutze die Zeit um meine Elektronik aufzuladen.
Am Campingplatz in Schönhagen müssen wir auch vorbei gehen, auch hier haben die Dauercamper Vorrang. So suchen wir uns wieder einen gemütlichen Waldplatz. Geräuschkulisse heute: „bellendes Reh“ – vielleicht hat es sich vor unserem Zelt erschreckt, auf jeden Fall megalaut.

Wow – ein Imbiss – Junk-Food für mich und die Hunde

Frühstück bei Wolfsgeheul

Wir Frühstücken am Rastplatz bei Wildpark Neuhaus, es weht ein kalter Wind und es ist ziemlich ungemütlich und dann heulen die Wölfe los – sehr cool. Akki und Shima reagieren darauf gar nicht und ich hatte gedacht sie würden mit heulen.Wir kämpfen uns weiter über Schotterwege und ich besteige den ersten Aussichtsturm, den 33m hohen Hochsollingturm. In Silberborn taucht auf einmal ein Imbiss vor uns auf. Juhu, das erste nicht selbst zubereitete Essen der Tour. Für Akki und Shima gab es auch eine Bratwurst.
Das Hochmoor könnten wir gar nicht wertschätzen weil Akki sich mit dem Steg schwertut. In der Sonne auf den Schotterwegen machen wir fast schlapp. Ich muss meine Schuhe zerstören, d.h. am Knöchel ein Stück herausschneiden, weil es aus unerfindlichem Grund weh tut. Nun trägt sich der Schuh gut und es kann weiter gehen. In Hellental gibt es Kuchen, weil endlich mal ein Restaurant geöffnet hatte und ich konnte die Wasservorräte auffüllen. Die Strecke wird jetzt englisch/irisch, weil wir an vielen Trockensteinmauern vorbei kommen und die Felder durch blühende Weißdornbuschhecken umsäumt sind, sehr malerisch. Am Ende müssen wir noch einmal sehr steil bergan steigen und werden dann mit einem schönen Zeltplatz gegenüber einer Bärlauchwiese belohnt. Für die Hunde war die Strecke nicht schön zu gehen, das es fast nur Schotterwege gab. Wir hoffen, dass es besser wird.

Die Aussichtsetappe

Heute gab’s gefühlt überall Weitblick. Schon vor Stadtoldendorf dann folgen Ebersnacken, Schnippkopf und Bodoturm. Dazu kommt das Kloster Amelungsborn bei dem ein Stopp lohnt. Die 26 km heute gehen vergleichsweise schnell da wir nur wenig Schotter hatten. Nach dem Tempo gestern, dachte ich wir kommen erst gegen Abend auf dem einzigen Campingplatz an, der auch Einzelcamper nimmt. Doch wir sind schon um vier Uhr da und können ausgiebig faulenzen, duschen, waschen und von unserem sehr netten Nachbarn Strom schnorren.
Auf dem Weg zum Campingplatz versagt meine Navi-App Komoot, sie will uns auf einen nicht existenten Weg führen. Da ich irgendwie nach unten muss nehme ich dann eine alte Baumfällschneise, die schon sehr zugewachsen ist. Die Hunde überstehen es gut nur ich bekomme ein paar Kratzer ab.

Lecker Frühstück

Mein Campingnachbar im Wohnmobil war nicht nur so nett meine Powerbank aufzuladen. Er hat mich heute morgen auch zum Frühstück eingeladen mit gekochtem Ei. Daher geht es erst um zehn los, bei richtig warmen Wetter. Erstmal rauf über den Ort dann wieder runter und dann richtig steil hoch zum Bismarckturm. Keine 2 km geschafft und schon die erste Verschnaufpause. Nach dem Abstieg haben wir uns den erneuten Aufstieg erspart und sind entlang der Weser weiter gelaufen. Der beworbene Treidelpfad auf dem es direkt an der Weser entlang gehen sollte ist komplett zugewachsen und zum Teil mit Litze abgesperrt, daher bleiben wir auf dem Radweg. Gegenüber sehen wir das Wasserschloß Hehlen und dann queren wir die Weser. Der folgende Streckenabschnitt ist etwas wanderfeindlich. Ein Weg ist komplett zu, durch gefällte Bäume, zum Teil musste ich die Hunde drüber tragen. Dann kam eine Strecke wo gerade im Wald gearbeitet wird und nun haben wir endlich einen geschützten Schlafplatz gefunden.

Unser Campingplatz mit „Wäscheleine“

Wir machen Tempo bei Nieselregen

Den Nieselregen bemerken wir unter dem Blätterdach zunächst nicht, als wir aber aufs freie Feld kommen muss meine Windjacke raus und schnell sind auch Schuhe und Hosenbeine nass, weil der Weg durchs hohe Gras führt. Unser erstes Ziel ist heute die Hämelschenburg – auch ein Trakehnerziel, da hier eine bekannte Pferdezucht beheimatet ist und wir viele junge Fohlen unweit der Burg sehen. Ansonsten ist aber alles zu – Coronageschlossen. Ich möchte die Hundepacktachen von Shima nach Hause schicken, da wir jetzt mit weniger Futter mit einer Packtasche hin kommen. Die Post in Emmerthal macht um 13.00 Uhr zu und ist noch über 6 km entfernt. Kurzerhand beschließe ich den direkten Weg zu gehen, auf dem Radweg entlang der Straße. Da es kühl ist, kommen wir richtig flott woran und sind rechtzeitig in Emmerthal. Beim Griechen gibt es ein Gyros-Pita to go, den ich an einer reichlich verschmutzten Bank esse. Nicht sehr schön. Wir marschieren noch ca. 10 km weiter Richtung Rohrsen, bis wir ein nettes Plätzchen im Wald finden

Himmelfahrt – Sonnentag – Es ist einfach traumhaft,

am Morgen ist es schon so warm, dass das Frühstück am Feldrand richtig schön ist. Die Sonne wärmt und der Frühnebel hebt sich langsam aus den Feldern, sehr idyllisch. Die Wege lassen sich gut gehen und um 10.00 Uhr brauche ich einen zweiten Kaffeestopp in der Sonne. Noch ist es ruhig, das ändert sich je mehr wir in Ortsnähe kommen, denn es ist Himmelfahrt. So habe ich heute neben ruhigen Abschnitten auch Strecken mit vielen Ausflüglern. Himmelfahrt beschert uns aber auch offene Restaurants und so genieße ich das erste richtige Mittagessen der Tour in Unsen, nördlich von Hameln. Besonders schön ist der Geißblatturwald bei Rohrsen, die Lianen hängen von den Bäumen und die Ranken sind zum Teil mehr als armdick – sehr speziell. Der Weg führt auf dem Bergkamm bis zum Aussichtspunkt Hohenstein. Hier ist auch um 18.00 Uhr noch richtig viel los und ich denke zunächst, dass ich wohl noch ein ganzes Stück gehen muss, aber tatsächlich finde ich ca. 30 Minuten später einen wunderschönen und versteckten Platz. Obwohl wir die Vatertagstourler noch hören, sieht uns keiner und mit dem Dunkel werden kehrt wieder Ruhe ein.

Endspurt

Eigentlich wollte ich mir Zeit lassen und diese Etappe auf zwei Tage verteilen, nun wird aber Regen und Gewitter für den Nachmittag/Abend angesagt und da habe ich gedacht, wir packen den Rest auch an einem Tag. Es sind 35 km, weiter entlang des Kammweges. Der wunderschöne Buchenwald begleitet uns auf der Strecke und das Wetter hält sich. Zwischendurch gibt es immer wieder sehr schöne Aussichtspunkte. Heute finden wir leider keine Möglichkeiten zwischendurch einzukehren und so verfutter ich meine restlichen Vorräte. Der Rucksack der Hunde ist nun auch leer und Shima ist nach wie vor unser Antreiber. Wir überqueren den 9. Längengrad und gegen vier fängt es an etwas zu tröpfeln, das hält das Blätterdach der Bäume noch sehr gut ab, aber am Ende schüttet es doch richtig und ich muss meinen Poncho auspacken. In strömendem Regen kommen wir am Ende des Weges an, der nicht sehr romantisch auf einem Wanderparkplatz in Porta Westfalica endet. Etwas schwierig ist das Finden eines Restaurant in dem ich auf meine Abholung warten möchte. Ich komme an einer Weinbar vorbei und frage, ob eine Tisch frei ist und es etwas zu essen gibt. Da es regnet, will keiner draußen sitzen und wir bekommen einen schönen Platz unter einem großen Sonnenschirm. Nun gibt es ein großes Bier und erstmal eine dicke Vorspeise für mich. Ein schöner Abschluss trotz Regen für eine tolle Wanderung durch herrliche Buchenwälder.

Links

ausführliche Infos, Etappen, Anreise, Unterkünfte:

https://www.weserberglandweg.de/

Bei dieser Wanderung habe ich erstmals die Singletrack Packtachen von Ruffware genutzt, einen kurzen Erfahrungsbericht findet ihr hier:

Wandern mit Hunden Tipps für Ausrüstung und Vorbereitung

 

Routenplaner:

https://www.komoot.de/collection/493/13-tage-auf-dem-weserberglandweg

 

und Wanderkarte:

Fazit

Eine abwechslungsreiche Streckenführung weitgehend durch schöne alte Buchenbestände mit vielen tollen Aussichtspunkten. Das Übernachten im Wald ist meist problemlos möglich (bis auf den Reinhardswald und einige Naturschutzgebiete). Den Hunden hat der Streckenabschnitt zwischen Bad Karlshafen und Stadtoldendorf zu schaffen gemacht, weil die Wege fast durchgehend geschottert waren. Ansonsten lässt sich der Weg gut mit Hunden wandern. Die Beschilderung lässt zu wünschen übrig. Besonders empfehlenswert der Campingplatz in Bodenwerder.

Schilder sind weg 😮

Wegweiser

Hellgrün mit Blau – das Logo hat eine gutes Versteckpotential im frischen grünen Buchenlaub. Dazu kommen zugewachsenen Hinweise, Markierungen die einfach nicht mehr vorhanden sind (erkennbar an hellen Flecken an den Bäumen). Einige zum Teil schlecht markierte Umleitungen und nicht passierbare Wege, für die es keine Umleitung gibt. Ab und an ist der Weg „übermarkiert“ , insbesondere in der Nähe viel besuchter Bereiche, und an anderen Stellen fehlt eine eindeutige Kennzeichnung völlig.
Ich wollte ohne Routenplaner auskommen, nachdem ich mehrfach vom Weg abgekommen war, hatte ich ein Einsehen und habe das Navi eingeschaltet.

Der Weg ist zugestellt

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3 Antworten

  1. C.arsten sagt:

    Hallo Maren,
    der Bericht macht Lust auf die Tour. Sehr schön beschrieben. Wildschweine sind nicht zu unterschätzen, gerade mit Hunden, da können die ganz schön sauer werden. Sehr mutig !! Mit meiner Schnüffelnase die jede Blume persönlich begrüßen muss werde ich wohl etwas länger brauchen. Die Komoot App ist recht gut zu gebrauchen, wir nutzen diese App auch für unsere Radtouren.
    Gruß Carsten

  2. kristina markan sagt:

    Ach, wie schön wieder von euch zu hören ☺. Wieder ein sehr gut geschriebener und informativer Bericht. (Wie auch die beiden zum Meraner Höhenweg=mein absoluter Lieblingstext – und der Heidschnuckenweg -wäre ich nie drauf gekommen, die Gegend zu erwandern 😊) . Obwohl ich nur „Hundefrau“ bin, lese ich auch die Pferdetexte Pferdetexte sehr gern – einfach weil sie so schön geschrieben sind. Ach und die Ausrüstungstipps sind übrigens auch sehr interessant -ich werd mir den no name Hunderucksack mal zum ausprobieren bestellen. Ich hätte auch einen Tipp zum Thema Futter unterwegs :ich war mit proper dog fertigbarf sehr zufrieden : sehr leicht und wohl auch sehr lecker. Ich freue mich schon auf weitere Wanderberichte und grüße herzlich aus Berlin 🎈

    • MarenBadmin sagt:

      Danke, es freut mich wenn die Berichte gefallen 🙂 Proper Dog werde ich mal probieren, ich liebäugel mit dem Malerweg (Sächsische Schweiz) als nächstes Ziel.

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